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§22 Auflösung der Bruderschaft

 

Über die Auflösung der Bruderschaft entscheidet eine Mitgliederversammlung, auf welcher mindestens 2/3 der stimmberechtigen Mitglieder anwesend sein müssen.

 

Wenn die Zahl der Mitglieder unter sieben sinkt, ist von dem/der 1. Vorsitzenden, im Falle der Verhinderung von dem/der 2. Vorsitzenden, zwingend eine Mitgliederversammlung einzuberufen, welche über die Auflösung oder den Fortbestand des Vereines entscheiden soll.

 

Der Auflösungsbeschluss bedarf der 3/4 Stimmenmehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.

 

Sind nicht 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder anwesend, so ist innerhalb eines Monats, unter Wahrung der Ladefrist, eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen.

Diese ist dann in jedem Falle, unabhängig von der erscheinenden Mitgliederzahl, beschlussfähig und bedarf auch der 3/4 Stimmenmehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.

 

Die Liquidation erfolgt entsprechend § 55 AO Abs. 2 durch den Vorstand.

 

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das vorhandene Vermögen mit Ausnahme der historischen Traditionsgegenstände an die katholische Kirchengemeinde Hl. Maurische Märtyrer in Bergstein, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

Die historischen Traditionsgegenstände wie Fahnen, Königssilber, Degen, Gewehre sowie Urkunden, Schriftgut und Protokolle fallen an den Bund, der diese Gegenstände zur Erfüllung seiner eigenen Aufgaben ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte kulturelle Zwecke im Sinn dieser Satzung zu verwenden hat.

 

Bei Wiedererrichtung und Anerkennung einer neuen gemeinnützigen Schützenbruderschaft in Brandenberg mit gleicher Zielsetzung im Sinne dieser Satzung, können die historischen Traditionsgegenstände nach sorgfältiger, vorheriger Prüfung dieser neuen Vereinigung übergeben werden.