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In den ersten Jahren nach Beendigung des Krieges war kein Denken daran, die Bruderschaft wieder aufzubauen. Zudem stand man auch hier wieder auf dem Nullpunkt, denn durch den Krieg waren Uniformen, Gewehre, Fahne und das Königssilber zerstört.

Als man begann, die ersten Feste wieder zu feiern, keimte auch der Gedanke auf, die Bruderschaft zurück ins Leben zu rufen, sodass Anfang 1949 die noch verbliebenen Mitglieder gemeinsam mit Präses Pfarrer Weisweiler zu einer Versammlung in die Gaststätte Thomas eingeladen hatten. Diese Versammlung war sehr stark besucht, da sich viele junge Männer der Bruderschaft angeschießen wollten. Neuer Vorsitzender der Bruderschaft wurde Johann Frings. Zu dieser Zeit zählte man 44 Mitglieder.

Gemäß dem Versammlungsbeschluss, Schützenfest und Kirmes nach alter Tradition wieder am zweiten Sonntag im September zu feiern, da Maria Geburt, der 8. September uns in der Pfarrgemeinde die Kirmes und daher unser Schützenfest bringt, ging es mit Hochtouren auf dieses Fest zu.

Die Anschaffung einer neuen Fahne, die in Kevelar entworfen und hergestellt wurde, war die erste Aufgabe nach dieser Versammlung.                                                                               Da die alten Mitglieder vom Gründungsjahr des Kriegervereins ausgegangen waren, hat die Fahne jedoch einen Schönheitsfehler, denn hierauf stehen die Jahreszahlen 1870-1949.

Auf diesem ersten Schützenfest nach dem Krieg ernannte man Josef Stoffels, als ältestes Mitglied, zum Ehrenkönig. Zudem verpflichtete man das TC Rheingold Hürtgen, welches bereits seit 1934 auf unseren Schützenfesten spielte.

Der erste offizielle Schützenkönig nach dem 2. Weltkrieg war der Schützenbruder Matthias Boltersdorf.