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1919, nach Beendigung des Krieges, ergriffen die, aus dem Krieg zurückgekehrten, Mitglieder die Initiative, die Schützengesellschaft unter dem Vorsitz von Matthias Hürtgen, weiterzuführen.                                                                                                                                                  Aus dieser Zeit sind die Herren August Koll, Arnold Stoffels, Andreas Jörres, Josef Reidenbach, Heinrich Jörres, Franz Undorf, Matthias Stoffels, Karl Braun und Andreas Thomas als Offiziere bekannt.

In den zwanziger Jahren wurden die Schützengesellschaften verbandsmäßig im Historischen Deutschen Schützenbund zusammengefasst. Die Brandenberger Schützengesellschaft war eine der ersten, die sich dem Verband anschloss. Daher nennt man sich seit dieser Zeit „St. Mauritius Schützenbruderschaft Brandenberg“.

Peter Steffens löste Matthias Hürtgen 1924 als 1. Vorsitzendern ab. Dieser wurde 1928 wiederum von Matthias Bergs, welcher 1934 das Amt aus politischen Gründen abgeben musste, abgelöst. Bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges übernahm Peter Jörres (Sohn von Andreas Jörres) den Vorsitz.

Zu dieser Zeit ritt der General mit seinem Adjudanten vorne den Zug an. Königs- und Preisvogel wurden noch mit einer Donnerbüchse ausgeschossen, deren Kugeln innerhalb des Vereins selbst gegossen wurden.

1939 musste die Bruderschaft erneut einen Schicksalsschlag hinnehmen: der 2. Weltkrieg brach aus.

Auch hier verloren viele Schützenbrüder ihr Leben.